THE LAST THING YOU SEE

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Contemporary Fine Arts freut sich, die Ausstellung The Last Thing You See mit neuen Werken von Dana Schutz (*1976 in Livonia, USA) bekannt geben zu dürfen.

In ihrer aktuellen Ausstellung thematisiert Dana Schutz die Fähigkeit der Malerei, das Unmögliche darzustellen. Ausgehend von erdachten hypothetischen Situationen werden die Protagonisten der Bilder in Momenten dargestellt, die sich aus der Vorstellung und aus der Konfrontation mit dem Unterbewusstsein ergeben. Schutz´ neue Arbeiten können dabei in zwei Werkgruppen unterteilt werden. Die erste davon nennt sie “Tourette Bilder”. Es sind, wie sie selbst sagt, “unfreiwillig heftige Bilder, die einen in den Sinn kommen ohne einen Kontext oder einen erzählerischen Hintergrund”. Diese Gemälde unterbrechen den eigenen Gedankenfluss so, als ob jemand, der am Tourette-Syndrom erkrankt ist, während einer höflichen Konversation unerwartet flucht und dabei unangenehme oder peinliche Bilder in dem Gegenüber hervor ruft. Die Bilder aus der zweiten Werkgruppe beschäftigen sich mit der Darstellung “des Letzten, was man sieht, bevor man stirbt”.

Schutz` intensive Farb-Palette und ihre geistreiche Umsetzung der malerischen Intention bieten einen comichaften Kontrast zu den sonst dunklen und grausamen Bildinhalten. Die Künstlerin nutzt die Farbe dabei in einem sehr physischen, körperlichen Sinn. Themen wie Zwanghaftigkeit, Selbstschöpfung und Destruktion werden als Charakteristika auch durch den Auftrag der Farbe und durch die Pinselführung zum Ausdruck gebracht.

Intuitiv betrachtend nutzt Schutz ihre Fähigkeit, subjektive Befindlichkeiten herauszufiltern und schildert daraus folgend in ihren Bildern das Erleben eines Moments als eine doppeldeutige Erzählung zwischen Unbehagen und Humor.


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Contemporary Fine Arts is pleased to present the exhibition The Last Thing You See with new works by Dana Schutz (*1976 in Livonia, USA).

For her latest exhibition, The Last Thing You See, Dana Schutz continues to question painting’s ability to represent the impossible. Working from invented hypothetical situations the protagonists of the paintings are depicted in instances, which result from the confrontation with one’s own subconsciousness.

Her recent work deals with two themes, the first is what she labels “Tourette’s Paintings”, “involuntary anti-social images that come to mind without any kind of context or larger narrative”. These paintings disrupt one’s train of thought as someone with Tourette’s syndrome might curse impulsively during polite conversation, releasing unpleasant or awkward images into the minds of others. The second theme involves depicting “the last thing you see before you die”.

Schutz’ intense palette and witty shifts between painterly means and ends provide a comic foil for her otherwise dark, perverse subject matter. She employs the use of colour in a physical, bodily sense. Topoi such as necessity, self-creation and destruction become characteristics, which are also expressed through her unique way of utilising paint and brush.

Schutz intuitively observes and thereby filters subjective sensitivities. Her paintings depict the experience of a moment in an ambiguous narrative, which shifts between disquiet and humour.

This exhibition is accompanied by a catalogue.


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